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Wir haben die EXIT! gefickt!?


Wir haben die EXIT! gefickt!?

Nun hat es also auch uns erwischt; nachdem die antideutsche Gruppe „No Tears for Krauts“ schon vor ein paar Jahren der „Phase 2“ einen Fake-Artikel schickte, der auch angenommen wurde und den sie sodann der Schwachsinnigkeit überführten, wurde von „Bahamas“-AutorInnen unter dem Pseudonym Hannah Odenbach/Amelia Xiomara mit uns nun ebenso verfahren (siehe unten). Wir haben zunächst tatsächlich auch diskutiert, ob es sich bei dem Text um einen Fake handelt; die meisten in der Redaktion sind dann aber zu der Einschätzung gekommen, dass es sich wahrscheinlich um jugendliche Heißsporne handelt, die ihrem Unbehagen an der „Bahamas“ etwas unbeholfen Ausdruck verleihen wollten. Nachdem wir niemals auf den „Bahamas“-Artikel gegen uns „Das Wundmal der Wirklichkeit. Zur Verleugnung der ersten Natur in der Wertabspaltungskritik“ (Gensler/Klingan) geantwortet hätten, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, den Anti-Text mit einigen Korrekturen zu veröffentlichen, auch wenn er danach immer noch alles andere als perfekt war. Wir hielten und halten den Bahamas-Urtext für so unterirdisch, dass eine Auseinandersetzung mit ihm nicht lohnt. Deshalb braucht es hier schon gar nicht eine inhaltlich und sprachlich ausgefeilte Kritik – so unser Standpunkt.

Scherzhaft haben wir uns sogar gefragt, ob es sich bei der „Bahamas“-Kritik an uns nicht schon von vornherein um einen Fake handelt, allerdings kennen wir diese Leute schon lange genug und wissen, zu was sie fähig sind; auch wenn es so erscheinen kann, als habe sich die „Bahamas“ spätestens seit 2001 in eine Satirezeitschrift mit einem rassistischen Hurra-Bellizismus und einem apologetischen Ausgrenzungsimperialismus sowie mit Tendenzen zu AfD und Pegida entwickelt, die letztendlich aber nur auf die Schippe genommen werden sollen. Diese Leute sind aber leider alles andere als Scherzkekse. Welchen Weg die antideutschen Gründungsväter Pohrt und Elsässer gegangen sind, um hier nur die prominentesten zu nennen, spricht leider Bände. Unter diesen Umständen kann auch der Text von Odenbach/Xiomara nicht viel Schaden anrichten, das Kind war ja schon von vornherein in den Brunnen gefallen, dachten wir. Zu den Bahamas kann man nicht einmal mehr einen Fake-Artikel schreiben, das besorgen sie schon selbst. Mit ihrer wohl als „raffiniert“ verstandenen Aktion, einen Fake-Text zu lancieren, beweisen Gensler/Klingan allerdings, dass ihnen jegliches Zutrauen in ihre eigene inhaltliche Argumentation abhandengekommen ist, weshalb man/frau der Wert-Abspaltungs-Kritik lediglich clowneske Inszenierung entgegenzusetzen hat.

Wenn man von Stilblüten absieht, liegt der Fake-Text inhaltlich nach wie vor in vielen Punkten richtig, so u.a. was die Biologisierung und Ontologisierung des Geschlechterverhältnisses betrifft. Die Bahamas-KritikerInnen wissen also durchaus, wo sie aus der wert-abspaltungs-kritischen Perspektive falsch liegen; dennoch waren sie bereits in ihrem „Bahamas“-Text nicht willens, sich mit uns sachlich und gut polemisch auseinander zu setzen. Der Fake bestätigt noch einmal die konservative Stoßrichtung des „Bahamas“-Textes, der nicht nur eine Entwirklichung der Geschlechterhierarchie betreibt, sondern tatsächlich in einer „hypermaskulinen Orthodoxie“ (eine recht treffende Formulierung übrigens) befangen ist. Mit ihrem Fake wollen sie sich von vornherein gegen mögliche, auf der Hand liegende, Einwände immunisieren. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der EXIT!-Position wird dabei auf eine rein formale Ebene verschoben. Es geht den „Bahamas“-SchreiberInnen vor allem um den Stil, um Tautologien, die Schreibweise, Grammatik, Orthographie usw. Man/frau müsste auch über jeden Furz ihrer innerlinken Auseinandersetzungen akribisch Bescheid wissen, um ihre Anspielungen zu verstehen oder aber die Texte Lili Gasts auswendig gelernt haben, um ihre untergeschobenen Formulierungen als falsch zu entlarven. Die „Bahamas“-AutorInnen leben offenbar in ihrer eigenen kleinkarierten Welt und nehmen an, dass sich auch der Rest der Menschheit in ihr befände, anderen unterstellen sie aber Sektenhaftigkeit. Als ob es nichts Wichtigeres gäbe, halten sie sich offensichtlich für den Nabel der Welt. Sie attestieren linken Gruppen eine Fäkalzentrierung (was immer das auch sein soll), sie selbst stehen dem in ihrer Analfixierung aber in nichts nach. Es ist einfach lächerlich, von uns eine Prüfung jedes Zitates zu verlangen und dann auch noch zu wissen, ob Rank und Ferenczi einen Bart hatten oder nicht. In ihrem Korrektheitsfimmel stehen sie zwanghaft agierenden P.C.-Kleinkrämern in nichts nach, die sie ansonsten im Visier haben.

Wir vertrauen erst einmal GastautorInnen und wittern nicht von vornherein ständig einen Fake. Auch jetzt legen wir keine Hand dafür ins Feuer, dass uns so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, sofern ein Text ansonsten einigermaßen die Sache trifft – auch wenn es uns vielleicht stutzig hätte machen können, dass der Fake-Text ähnlich unzusammenhängend geschrieben war, wie die „Bahamas“-Veröffentlichung, die er zu kritisieren vorgab. Wir sind auch weiterhin guter Dinge, dass die zurechnungsfähigen Teile der linken Szene die inhaltliche und auch polemische Auseinandersetzung mit uns suchen und sich nicht von kindischen und albernen Ausweichmanövern à la „Bahamas“ ablenken lassen.

Die Vorgehensweise der „Bahamas“-AutorInnen zeugt unseres Erachtens auch davon, dass es im Dunstkreis der antideutschen Szene gärt und man/frau gerade deshalb zu billigen Taschenspielertricks greifen muss. Wir sind überrascht, welche Bedeutung wir für die „Bahamas“ haben, wir haben mit dieser Sorte des „Antideutschtums“ (gleichgültig, ob sie sich noch selbst so nennen oder nicht) schon lange nichts mehr zu schaffen und halten – wie gesagt – eine Auseinandersetzung damit für Zeitverschwendung. Deswegen haben wir die Redigierung und Lektorierung des Fake-Textes vielleicht auch tatsächlich zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Die Verlautbarungen der „Bahamas“ sprechen für – und das heißt in ihrem Fall gegen – sich selbst. Vielleicht sollte man den AutorInnen der „Bahamas“ raten, nur noch antikritische Fakes auf ihre eigenen Artikel zu schreiben – diese sind offensichtlich manchmal besser als ihre Originaltexte –, sie inhaltlich sorgfältig auszuarbeiten, und sich dann einen guten Lektor zu suchen. Dann gäbe ein bisschen weniger Unsinn auf dieser Welt. Gensler/Klingan, bei denen es ohnehin dahinsteht, welchen Geschlechts sie sind, haben sich mit ihrem Fake nur selbst einen Einlauf verpasst.

Der Fake-Text samt dem Link auf ihr „Outing“ bleiben als Dokumente der „Bahamas“-Mentalität auf der Exit!-Homepage stehen.

Noch etwas: Auch auf die Gefahr, nun endgültig penetrant zu wirken: Gensler und Klingan sind nach wie vor herzlich zu unserem EXIT!-Seminar im Oktober eingeladen. Uns scheint nämlich, dass, was Ausgrenzungsterror und Rechtsruck betrifft, es durchaus noch ideologiekritischen Lernbedarf bei einigen „Bahamas“-Leuten gibt.

 

Roswitha Scholz für die EXIT!-Redaktion, 14.09.2016


 

Vorbemerkung

Redaktion EXIT!, Juli 2016

Hannah Odenbach und Amelia Xiomara

Hypermaskuline Orthodoxie anstatt kategoriale Schranke?

Obwohl, oder vielleicht gerade weil, die Wert-Abspaltungs-Kritik von zahlreichen Gegners nicht verstanden wird, ist sie doch seit Jahren in aller Munde. So bezieht sich mittlerweile beispielsweise jeder zweiter Artikel in dem „Ums Ganze“-Magazin Mole1 dezidiert auf Roswitha Scholz. Inwieweit diese Texte nun der Wert-Abspaltungs-Kritik gerecht werden, kann hier nicht näher erläutert werden. Gegen die fundamentale Wert-Abspaltungs-Kritik durften jetzt aber auch noch die zwei Quotenideologiekritikerinnen Katharina Klingan und Paulette Gensler ein paar Seiten der bellizistischen und frauenfeindlichen Bahamas zuschmieren.2 Die ideologiekritische Sekte will einfach nicht Ruhe geben. Vermutlich können sie auch einfach nicht, da sonst kaum jemand ihr Blättchen liest. Also müssen sie sich auf Kosten der Wert-Abspaltungs-Kritik profilieren, da sie es nicht schaffen, selbst etwas theoretisch Substanzielles hervorzubringen. Selbst die objektivistische fundamentale Wertkritik, welche von EXIT! glücklicherweise überwunden wurde, war und ist ihnen ein Dorn im bluttränenden Auge – wie der Zyklop Polyphem aus der Odyssee schleudern sie nun wild um sich und brüllen nach ihrem Übervater – besser nach ihren Übervätern. Da sie sich jedoch nicht auf die Abspaltungs-Kritik einlassen können (beziehungsweise sich recht aktiv dagegen zu Wehr setzen), ist auch ihr Geschrei so aussagelos wie das „Niemand!“ des Zyklopen. Dabei halten sie sich jedoch für den mannhaften Odysseus, in dem Adorno und Horkheimer schon fälschlicherweise und völlig geschichtslos das erst mit dem kapitalistischen Formprinzip zustande gekommene, also kapitalentsprungene bürgerliche, männlich, weiße und westliche Subjekt erkannten. Ganz im neoliberalistischen Geist ihrer androzentrischen spät- oder nachaufklärerischen Kumpanen vertreten die beiden Autorinnen hier die These eines soziologistischen Eklektizismus, der Markt würde das asymmetrische Geschlechterverhältnis, also das „warenproduzierende Patriarchat“ (Roswitha Scholz), schon demnächst von alleine abschaffen. Selbst der junge Marx, mit dem die Wert-Abspaltungs-Kritik sonst nichts zu tun hat, hätte solche Leute, die dies in seinem Namen verkünden, zum Duell herausgefordert. Für ihr Vorhaben konstruieren sie eine Mixtur aus militantem Biologismus und neben dem Wert- nun auch noch einen energischen Mutter- Mystizismus. Mit diesem szientifisch formulierten Uterus-Fetischismus ziehen sie in einen Kreuzzug gegen die Wert-Abspaltungs-Kritik, um die bürgerliche Familie, welche bis in die sozialpsychologische Ebene immer einem androzentrischen Formprinzip unterliegt, vor den mutmaßlichen Anmaßungen der kategorial-feministischen Kritik zu schützen. Dabei geben sie eine recht erbärmliche Kreatur ab. Sie kläffen wie ein postmoderner Kerberus, der das Reich des Todes – hier also die finale Krise – vor der Wert-Abspaltungs-Kritik bewachen soll, und nicht einmal merkt, dass seine Zeit längst abgelaufen ist.

Ihre eigene männerdominierte und wertvergötternde Matrix zwingt sie hierbei zu einem Wunschmännerdasein. In der von ihnen angeblich „orthodox“ – die endlosen Bibelmotive dieser Kreise lassen allgemein tief blicken – gehaltenen Psychoanalyse heißt dies Identifizierung mit dem Aggressor – letzterer in Form ihrer männlichen „Genossen“. Somit bilden sie nur die andere Seite der androzentrischen Medaille in den Zeiten der „Verwilderung des Patriarchats“ (Scholz), also das Gegenstück zu den militant-soften „Mantelträger-Adorniten“ (Späth). Noch androzentrischer als der Arbeiterbewegungsmarxismus gilt ihnen der Feminismus noch nicht mal mehr als bloßer Nebenwiderspruch, der getrost vernachlässigt werden sollte, sondern er gilt ihnen als schlicht inexistent“. Bei allem pseudopolemischen Habitus sind sie schließlich doch so zartbesaitet, dass sie es irgendwie nicht verkraften, dass Daniel Späth ihren heiligen Freud auf die Füße gestellt hat, wobei beziehungsweise da er damit schlicht verhindert hat, dass die Exekutoren der „antideutsche Ideologie“ (Kurz) den exoterischen Marx und Freud weiter vergewaltigen. Nachdem Thomas Maul schon nahegelegt wurde, er möge doch einfach „seine Selbsthilfegruppe für westliche Bellizisten im Stadium ausgemachten Theoriestillstands penetrieren und nicht die radikale Wert-Abspaltungs-Kritik“, bekommt das Schoßhündchen, das sich selbst für einen Wachhund zu halten scheint, nun also Schützenhilfe, aber wie zu erwarten, schießen die „Mudschahidin des Werts“ (Robert Kurz) weit über ihr Ziel hinaus bzw. zielen viel zu kurz. Wer der Südsee-Redaktion jedoch nur ja genügend Honig ums Maul schmiert, sichert sich somit einen Platz in der ideologiekritischen aufmerksamkeitsökonomischen Hall of Fame, kann sich auf die Schulter klopfen lassen und einbilden, es der Wert-Abspaltungs-Kritik mal so richtig gegeben oder gar besorgt zu haben. Die beiden Autorinnen reihen sich somit in diesen Meta-Männerbund ein, in dem man oder vor allem auch frau sich anzupassen hat, sofern Anerkennung erzielt werden soll. Gerade weil sich die Wert-Abspaltung auf einer abstrakten Meta-Ebene vollzieht, können daran durchaus auch Frauen, Schwarze, Lesben etc. partizipieren, wofür das Traktat ein perfektes Beispiel abliefert. Dabei wäre die „westlich-männlich-weiße Vernunft-Stasi“ (Späth) in einem evangelikalen Bibellesekreis sehr viel besser aufgehoben und könnte dort munter linguistische Exegese betreiben, um ja in ihrem inquisitorischen Gestus die richtige Orthodoxie zu vertreten. Es wäre wohl nicht verwunderlich, sie demnächst auf der Seite der fundamentalistischen Lebensschützer mit Kreuzen auf der Schulter durch Berlin ziehen zu sehen. Alternativ könnte man ihnen eventuell eine Dauerkarte für das nächstliegende Naturkundemuseum verschaffen, damit sie weiter ihrem Naturalismus frönen können, ohne jene, die eine Kritik der Gesellschaft anstreben, weiter zu belästigen.

Was vorerst bleibt, sind solche Nischen-Grüppchen, wie die universitätsfetischistischen No Tears for Krauts, die, ganz ähnlich dem sich selbst für einen Gesellschaftskritiker haltenden Hipsterkomiker Jan Böhmermann, lieber einen gefakten Text in der Phase 2 platzieren, um ihn dann selbst zu kritisieren – was zeigt, dass es sich bei den Texten eh schon nur noch um Selbstgespräche handelt, so sehr können sie hin- und her springen zwischen den Positionen. So großspurig wie die Kritik am eigenen Fake, so lauwarm sind die eigenen ernstgemeinten Produktionen und beweisen, dass die eigene Ideologie wie auch der von ihnen fetischisierte Tausch längst substanzlos geworden sind. Sie sind von der „narzisstischen Langeweile“ (Lasch) und der Sehnsucht nach einem „Aufmerksamkeitswert“ motiviert statt überhaupt ein echtes Anliegen zu haben, das wiederum eine konsequente Haltung verlangen würde. Anstatt lieber mal ihre „echten“ Texte einer so gründlichen Kritik zu unterziehen wie ihre gefälschten, versuchen sie krampfhaft bei Sekt und Kaviar die Endkrise der kapitalistischen Produktionsweise ausklingen zu lassen. Dass sie sich größtenteils auf den mittlerweile offen kapitalismusbejahenden und -feiernden Glossenschreiber Wolfgang Pohrt beziehen, ist dabei keineswegs eine Überraschung. Schließlich hat dieser immer schon die theoriefeindlichen Bestandteile der Kritischen Theorie gestärkt und die vernunft- und aufklärungskritischen Aspekte munter ignoriert oder gar verschwiegen.

Das trotzdem erfolgende wilde Auszucken in Richtung EXIT beweist nur, dass ihre eigene „innere Schranke“ sie zu einem beständigen Abreagieren an Anderen zwingt, da mit dem Schwinden der abstrakten Arbeit die „psychische Substanz“ gar nicht mehr ohne Äußere aufgebaut werden kann. Heraus kommt dabei nur ein wildes Sammelsurium aus wahllos selektierten Zitaten, deren Kontext wohl nur im Unbewussten der Bahamiten existiert – womit jene Exemplare der Ideologiekritik einen ziemlich expliziten Abdruck des „androzentrischen gesellschaftlichen Unbewussten“ (Scholz) darstellen. Ihre „Leistung“ besteht nun darin, dass sie die Mutterideologie, die schon bei Adorno und Horkheimer manifest vorhanden ist, noch unerträglicher zuspitzen. Der ganze Artikel ist letztlich ein auf die Geburt bezogener biologistischer (methodologischer) Individualismus, der die Wert-Abspaltung auf einer höheren Abstraktions- oder Metaebene zu leugnen versucht, wobei diese sich doch an allen Orten in aller Deutlichkeit zeigt; wenn auch nicht als unmittelbar erfassbare im Sinne des Positivismus. Natürlich beziehen sie sich dabei auf die beiden – sich vor allem durch ihren Vollbart auszeichnenden – Revisionisten der Psychoanalyse, Sandor Ferenczi und Otto Rank, die die feministische Psychoanalysekritikerin Lilli Gast zu Recht der Mutterfetischisierung, Obskurantisierung und Esoterisierung überführte. Schließlich sei es „fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“ (Lichtenberg) Aber ein Bart macht sowieso noch lange keinen Philosophen.

Auch die Bahamas scheinen mittlerweile auf den Geschmack der Naturwissenschaft oder wie sie es nennen „Bioanalyse“ gekommen zu sein. Es handelt sich hierbei um einen darwinistischen und teilweise sogar lamarckschen Reduktionismus, der letztlich folgerichtig in einer reinen Anthropologie endet, die der kategorialen negativen Gesellschaftskritik diametral entgegensteht und die vor allem bemängelt, die Wert-Abspaltungs-Kritik sei ein „Feminismus ohne Frauen“3 bzw. ein „Marxismus ohne Menschen“4, beachte also ihre geliebten bürgerlichen Pseudo-Subjekte nicht genug und blicke stattdessen „hinter den Rücken“ (Marx) der Protagonisten auf die logisch-kategoriale Durchsetzungs- und heutige Entsubstanzialisierungsgeschichte des Kapitals.

Der von antideutscher Seite betrachtete und sogleich konstruierte „allgemeine Mensch“, den sie mit dem bürgerlichen MWW-Subjekt kurzschließen, habe doch aber im antideutschen Jargon „der eigentlichen (!) Schwangerschaft“5 den Wunsch, „entlang der tierischen Ahnenreihe ins ursprüngliche (!) Stadium im Wasser zurückzukehren.“6 Das ist nun Mythologie auf einer Ebene, die von keinem Homer mehr eingeholt werden kann. Räsoniert wird, es sei „das Kind bestrebt, buchstäblich in (!) die Mutter zurückzukehren.“7 Derart begibt sich die selbsterklärte Ideologiekritik in die Welt der Märchen, welche immer schon eine rein männliche Wunschprojektion und Narration darstellt und meilenweit von radikaler, anti-patriarchaler Gesellschaftskritik entfernt ist. Als hätte es den „Jargon der Eigentlichkeit“ nie gegeben, laben sie sich nun an Ursprungsmythen, welche charakteristisch für die heideggerschen „Holzwege“ waren, doch wie bei jenen handelt es sich bei den antideutschen Fallenstraßen um reine Sackgassen. Gerade für die Minisparte der Antideutschen, bei denen man nie so recht weiß, ob sie nur einen alten Greis oder eine schon tote Leiche darstellen, und die Existenzialontologie oberflächlich unablässig „kritisieren“, gilt die „Ironie der Geschichte, dass sich die ‘deutsche Ideologie‘ der völkischen Blutsnationalität zumindest teilweise durchaus für den gesamtwestlichen Ausgrenzungsimperialismus instrumentalisieren läßt“8

Ausgehend von ihrer Hypostasierung des prototypischen Einzelindividualsubjekts – gemäß ihrer eher nach- als spätbürgerliche Subjektontologie am besten als rechtsstaatsbürgerliche juristische Person auftretend – erfolgt prompt die Leugnung sowohl des gesellschaftlichen als auch des androzentrischen Unbewussten, da es „sich der Bestimmung entzieht.“9 Dass es sich dabei ausschließlich um ihre Bestimmung handelt, verschweigen sie munter. Die Wert-Abspaltung, welche die Kritik bis in das Unbewusste zu verfolgen hat, betrachten sie als „eine Spaltung des Unbewussten in zwei Sphären,“10 ohne zu bemerken, dass dies nur die zwei Seiten derselben Medaille sind. Keineswegs wird auf das gesellschaftliche Unbewusste etwas „abgewälzt“,11 vielmehr wurde es von der Wert-Abspaltungs-Kritik erst richtig entwickelt.

Selbstverständlich ist die Kategorie des Geschlechts zwar nicht existenzialontologisch, aber dafür gesellschaftlich-UNBEWUSST gemacht, statt naturalistisch-heideggerianisch einfach so „geworden“.12

Die antideutschen Sektenmitglieder verkennen, dass gerade die „Desexualisierung des Sexus“ (Adorno) ein Index der Denaturalisierung des Menschen ist. Gerade deshalb ist die postmoderne Dissoziation des Triebes in (darauf legt die Bahamas großen Wert) das Bedürfnis, wie sie Daniel Späth formulierte, sehr viel treffender als das Festhalten an den anatomischen Passagen Freuds (Die Anatomie sei das Schicksal), was wiederum die Möchtegerngenitalforscher der Bahamas zu präferieren scheinen – wie sie ja auch den androzentrischen Penisneid dem kritisch-feministischen Phallusneid vorzuziehen meinen und der psychoanalytischen Intention schon dadurch den Rest des Stachels ziehen, der ihr noch geblieben ist. Dialektik auf ihren Gegenstand anzuwenden, scheint ihnen längst nicht mehr möglich zu sein.

Auf den Bahamas hingegen geht man nun mit Bezug auf die absurdesten Stellen bei Marx und Freud von einer „natürlichen Arbeitsteilung“ zwischen Männlein und Weiblein zur Kinder „produktion“ aus und vollzieht einen biologistischen Backlash, der sogar eine Lanze bricht für „Mutterideologien und Bindungstheorien (…), da sie eine biologische (…) Realität ansprechen.“13 Nur Mütter und nicht Frauen würden im „warenproduzierenden Patriarchat“ unterdrückt werden14 und Männer seien, da sie nicht schwanger werden könnten, naturalistisch-automatisch nicht an der „natürlichen“ Reproduktion beteiligt. Statt einer durchaus auch gesellschaftlich-unbewussten Wert-Abspaltung, sei das asymmetrische Geschlechterverhältnis eine bewusste Entscheidung der Frauen, denn „Frauen wissen, dass sie weniger verdienen, und bleiben daher eher als Männer zu Hause, um die Kinder zu versorgen.“15 Satt androzentrischen gesellschaftlichen Strukturmechanismen, die sich durchaus auch in die Einzelnen einschreiben, ohne dass diese deswegen völlig in ihrem Begriff aufgehen, fokussieren die Bahamas auf neblige, unergründbare „verborgene Wünschen“ der Frauen und beweisen damit ihre Haltung, die eher an Fifty Shades of Grey erinnert oder an die von Daniel Späth beschriebene „androzentrische Übergriffigkeit“, in der nicht selten die Vergewaltigung zum „Wunsch“ der Frau erklärt wird.

Die angeblich „geschlechtsunabhängige (..) Verdrängung des weiblichen Genitals“ wird auf der Karibikinsel als menschlich „notwendig“ (!) betrachtet, da „die realen Frauen eine peinliche (!) Erinnerung“ seien.16 Von der Wertvergesellschaftung ist hier keine Rede, es handle sich vielmehr um eine anthropologistische Konstante, die einfach nicht zu ändern sei. Man (oder auch frau) kann es sich eben äußerst einfach machen, indem statt Gesellschaftskritik schlichtweg positivistische Naturforschung bzw. sogar -affirmation betrieben wird.

Ähnlich liest sich die Absage an einen Zusammenhang von Wert und Todestrieb. Die Frage des dialektischen Zusammenhangs tun sie einfach ab. Es sei nämlich „ganz einfach: Natürlich (!) nicht.“ Derart soll die Kritik untersagt werden; auch müsse man bezüglich des kriseninduzierten Todestriebes „darauf verzichten, ihn politisch zweckzuentfremden.“17 Man soll ihn also naturalistisch auffassen und nicht anders. All dies dient nur der Abwehr der fundamentalen Bedeutung von universeller Konkurrenz und finaler Krise für die Herausbildung des Todestriebs. Der Todestrieb sei dann angeblich nach Freud sogar der Glückstrieb (!),18 womit das Sein zum Tode Heideggers schließlich restlos dem antideutschen Sein zum Wert entspricht, da der Wert ein glückliches Leben verspräche. In dem Maße, in dem sie sich dem androzentrischen Wert und dessen psychischem Formprinzip verschreiben, müssen sie auch die bisher (!) drei narzisstischen Kränkungen, welche den Antideutschen beigebracht wurden, hart treffen: Robert Kurz, der mittels der kategorialen Krisentheorie dem Wert seinen Ewigkeitsanspruch nahm und in seinen Schriften über die Weltordnungskriege bewies, dass der Westen nicht der Hort der Freiheit ist; Roswitha Scholz, deren Entwicklung der Wert-Abspaltungs-Kritik sowohl die objektivistische fundamentale Wertkritik als auch die drei Wellen des verkürzten Feminismus überwand und somit die erste umfassende Ausformulierung einer patriarchatskritischen Kapitalismuskritik lieferte und Daniel Späths umfassende Aufklärungs- und Vernunftkritik, die sich nun auch auf das Gebiet der Psychoanalyse und ihr zentrales Motiv, den Ödipuskomplex, richtet.

Der Vorwurf, dass sich die Wert-Abspaltungs-Kritik nur dadurch veranlasst fühlt, dass es ihr nicht mehr möglich sei „als Berufstheoretiker ihre Brötchen zu verdienen“19 ist einer jener typisch-bahamitischen personal-methodologischen Individualismen. Robert Kurz selbst hat schließlich darauf hingewiesen, dass der „Speck der fordistischen Vergangenheit noch ganz schön dick“ ist, die Krisentheorie also deshalb gar nicht individualistisch motiviert ein kann. Auch hat er darauf aufmerksam gemacht, dass man statt auf „absolute Logik und Wahrheit“20, wie es die Bahamas denunziatorisch meint, „das besondere Schwergewicht auf das Problem des Gesetzes der Negation der Negation“ (Kurz) zu legen habe. Das tertiäre Dorfdeppentum des Wertfetischs, den es bei Marx gar nicht gibt, sondern das ihn selbst erst positivistisch erschaffen musste, verklärt derart „die gebrochene Totalität der Spätpostmoderne“ und antwortet auf diese mit immer wieder erfolgenden Versuche der öffentlichen Ausschaltung radikaler Patriarchats- und Krisenkritik zum Zwecke der Selbstberuhigung. Derart legen sie ihre eigenen „sozialpsychologischen Schranken“ (Späth) unverhohlen offen dar. Durch ihre Leugnung der „psychischen Substanz“ rücken sie sich selbst in die Verwandtschaft von Jacques Lacan, dessen sprachreduktionistischen Ergüsse eben jenem selben Reflex folgten.

Nun: getroffene Hunde bellen halt. Man könnte nun getrost einwenden, dass Hunde, die bellen wenigstens nicht beißen; aber so einfach ist es dann doch nicht, denn zum einen bellen sie auf wegen den Äußerungen Daniel Späths und vertreten andererseits gleichzeitig einen militaristischen Bellizismus. Es sind solche deutschen Neocons undTrumpfans, die allen Frauen den Schleier vom Kopf reißen wollen, aber nicht in der Lage sind, vor der eigenen Haustür zu kehren, es sei denn, es geht um das intellektualistisch verpackte „Ausländer raus!“ Zu ihrem Bedauern werden ihnen jedoch ihre Waffenbrüder der USA wohl kaum mit einem Flächenbombardement gegen EXIT zur Hilfe eilen. Also bleiben ihnen – mutterseelenallein – nur Psychospielchen übrig, jener „Psychologismus für Arme“, den Robert Kurz und Daniel Späth schon zur Genüge kritisiert haben. Für sie gilt es, Wert-Abspaltungs-KritikerInnen als unmündig zu denunzieren, und gleich noch einen redaktionellen Vormund für diese zu fordern. Als solcherart Zensurbehörde haben die Antideutschen sich immer schon aufgespielt. Aber obwohl sie immer noch gewisse Berliner Medien wie die Jungle World oder Konkret dominieren, scheint ein Ende dessen langsam in Sicht zu sein. Nicht zuletzt die Wert-Abspaltungs-Kritik nimmt ihnen ihre ideologische Luft zum Atmen und entlarvt ihre Texte als eine einzige Farce. So sehr sie den Wert-Abspaltungs-KritikerInnen noch zugutehalten, „allesamt belesene Leute“21 zu sein, so tief müssen sie schließlich unter die Gürtellinie gehen, um diese doch noch zu denunzieren. Dies geht so weit, dass sie sich nicht erblöden, Daniel Späth „tatsächlich eine psychoanalytische Therapie zu empfehlen“22 – also jene postmoderne Form des Teeren und Federns androhen, das früher gerne am Schwarzen oder jedem, der irgendwie gegen die örtliche „Vernunft“ und Moral verstoßen hatte, verübt wurde.23

Nach der Leichenfledderei an Robert Kurz versuchen sich die Aufmerksamkeitsdefiziten nun sogar an einer Spaltung der Wert-Abspaltungs-Kritik. Indem Anselm Jappe aber als jemand dargestellt wird, mit dem man aus ihrer Perspektive „wenigstens noch reden könne“24, wird einfach mal ganz unterschlagen, dass dieser seine Meinung gegen die Antideutschen schon sehr gründlich dargelegt hat25 und dass es unserer Ansicht nach diesbezüglich eine sehr einheitliche Haltung in wert-abspaltungs-kritischen und nahestehenden Kreisen gibt. Eine feindliche Übernahme scheint von daher eher unwahrscheinlich.

Die Bahamas-Fraktion scheint besonders reizvoll für akademische Sprachfaschisten, die sich von den postmodernen kaum unterscheiden, mit der antiakademischen Sprache der Wert-Abspaltungs-Kritik aber überhaupt nicht zu Rande kommen. Auch auf dieser Ebene spiegelt sich nämlich, Roswitha Scholz hat in ihren Büchern immer wieder darauf hingewiesen, das Wesen der Wert-Abspaltungs-Kritik wider. Wie eine Deutschleistungskurslehrerin streichen die Grammikkritikerinnen nun lieber jegliche angeblich falsche Präposition an, um ja auf den Inhalt des Geschriebenen nicht eingehen zu müssen. Ihr sprachkritisches Niveau entspricht ziemlich genau demjenigen Bastian Sicks (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod), inwieweit solche Spielchen jedoch im Rahmen einer Kritik des identifizierenden Denkens Sinn machen, bleibt vorerst unklar. In diesem Sinne ist jede „falsch“ verwendete Präposition, jedes fehlende Komma und jede „Fehlübersetzung“ als Widerspruch aufrechtzuerhalten gegen solch deutschtümelndes und ultrapatriarchales „Der Ton macht die Musik!“, mit dem Bahamiten versuchen, ihre KritikerInnen zu infantilisieren.

Wie Sherlock Holmes, der vor allem durch seine frauenverachtenden und rassistischen Verallgemeinerungen zu einem Prototyp des androzentrischen Subjekts konvergierte, der in zahlreichen Pastiches seine Neuauflage fand, pflegen diese Leute einen rein kryptologischen Bezug zu ihren Gegenständen und der Sprache, der in jeder Zeichenfolge ein Akro- oder Apronym mit einer tiefer dahinterliegenden Bedeutung zu entziffern meint. Mit Sherlock Holmes, der Wagner verehrte und verteidigte, teilen die Antideutschen ferner ihre klammheimliche Vorliebe für Antisemiten wie Kant und müssen diese vor jeder Kritik bewahren. Ganz in der positivistischen Verfasstheit des Meisterdetektivs Holmes werfen die Bahamiten nun auch der Wert-Abspaltungs-Kritik im Endeffekt mangelnde Wissenschaftlichkeit beziehungsweise „Beweisbarkeit“ der Wert-Abspaltung vor, ohne zu beachten, dass sich die Redaktion der EXIT anders als die antideutschen Bürgerideologen – jene Wunschstaatsfeinde mit Lehrstuhl – Zeit ihres Bestehens explizit gegen den akademischen Betrieb gewendet hat und sich nie mit einer Karriere in diesem abspeisen ließ. Der Inhalt des absurden Vorwurfs der „permanenten Verwechslung und Vertauschung psychoanalytischer Begriffe“26 wäre viel eher zu betrachten als bewusster Frühjahrsputz in der Begriffsrümpelkammer, mit dem Robert Kurz begann, während die Antideutschen nach wie vor im verstaubten Wachsfigurenkabinett der imperialen Glanzzeit hinterhertrauern und sich an den Erinnerungen laben. So in etwa sieht dann die Engführung der Kritischen Theorie auf der Höhe der Vergangenheit aus – sie ist restlos erodiert oder korrodiert. Übrig bleibt nur theoretischer Rost, der mit dem alten immer schon trügerischen Glanz der Aufklärung rein gar nichts mehr gemein hat außer das alte Eisen. Wer dies nicht kapieren will, sollte sich lieber in eine Schule für angehende Psychotherapeuten einschreiben und sich dort in „Begriffsschärfung“ üben, die aber das 20. Jahrhundert niemals verlassen wird. Auch wenn die reflektierte Psychoanalyse, die durchaus auch als „Konstitutionstheorie der psychischen Form“ (Späth) zu betrachten ist, als taugliches Analyseinstrument des Verhältnisses von Individuum und Gesellschaft dient, bietet sie einigen übereifrigen Monotheoretikern automatisch die Möglichkeit, mittels „orthodoxer“ psychoanalytischer „Begrifflichkeiten“, die politischen GegnerInnen in unzulässiger Weise zu denunzieren oder gleich als völlig plemplem zu pathologisieren. Die Antipathien gegenüber der Psychoanalyse werden durch die falsche Verwendung der Freudschen Lehre als psychologistische Tricktechnik im ideologischen Scheingefecht nur noch angefacht.

Wenn die Bahamasfraktion nun schreibt, dass sie „gar nicht Recht behalten wollen“,27 belegen sie schon damit die eigenen, sie scheinbar quälenden Selbstzweifel. Weiterhin an den längst versiegten Zitzen der Vernunft und des Werts nuckelnd, plätschert die antideutsche „Kritik“ auf der gesellschaftlichen Oberfläche mit kleinteiligen Arrangements spielend vor sich hin. Davon, dass sie mit noch ein oder zwei weiteren Ergüssen solcher Art schwanger gehen, darf man wohl getrost ausgehen. So ist dieser Artikel vorerst nur eine weitere geplatzte Beule dieser Pest der Linken beziehungsweise „dieser Ausgeburt linker Niedergangsgeschichte.“ (Kurz) Wenn auch der Titel der aktuellen Ausgabe „Die Insel“ lautet, bleibt wohl kaum zu hoffen, dass die „teutonischen Yuppies“ (Roswitha Scholz) jemals wirklich „auf die Bahamas auswandern“ (Knut Mellenthin), denn dafür sind sie schlichtweg viel zu deutsch.

Würden sie sich einmal an die eigene Nase fassen, könnten sie anfangen, sich zu fragen, ob es nicht vielmehr der eigene Wasserkopf ist, der sie die eigene Geburt als schwerst traumatisierend empfinden ließ, was sich anscheinend in ihren „therapeutischen Sitzungen und LSD-Erfahrungen“28 immer wieder offenbart. Derweil sei der Bahamas empfohlen, nicht nur ihren Maul, sondern lieber all ihre Mäuler und Stifte zu halten, denn ihr Winseln wird unerträglich. Aber Mutterideologie wie diese wird weiterhin auf Kritik stoßen, bis solche Käseblätter sich verdienterweise endlich auflösen, ohne ihre ersehnte Abwrackprämie kassiert zu haben. Bis dahin sind sie eine nur mehr seltene, diffundierte Ausnahmeerscheinung von TheoretikerInnen, deren Texte aber selbst zusammenaddiert nur Hokuspokus formen.

 


 




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